www.cranio-seuzach.ch

Cranio-Seuzach Irène Pfeiffer

Geschichte Craniosacral-Therapie


Die craniosacrale Behandlungsform wurde Anfang des 20. Jahrhuderts
auf der Basis der Osteopathie (Knochenheilkunde) zur «Cranialen Osteo-
pathie» weiter entwickelt. Der Name «Caniosacral-Therapie» setzt sich aus den Begriffen: «Cranium» (Schädel) und «Sacrum» (Kreuzbein) zu-
sammen. Die beiden Pole «Schädel und Kreuzbein» bilden mit den Gehirn- und Rückenmarkhüllen eine Einheit, in welcher die Gehirnflüssigkeit rhyth-
misch pulsiert. - Der craniosacrale Rhythmus ist das Bindeglied zwischen Geist und Materie und damit von grosser Bedeutung für das Wohlbefinden und die Gesundheit. Ist dieser Rhythmus in seinem freien Ausdruck behin-
dert, können eine Vielzahl an Beschwerden und Krankheitsbildern auftreten.

Im Verlauf seiner Arbeit entdeckte der amerikanische Arzt und Osteopath W. G. Sutherland, dass da eine Kraft hinter diesen rhythmischen Bewegungen der Gehirn- und Rückenmarkflüssigkeit ist, die diese Bewegungen in Gang setzt. Diese Kraft, eine vitale Urenergie, nannte er Primäre Atmung, oder «Lebensatem». Dieser drückt sich im ganzen Körper aus und beeinflusst die Entwicklung und Funktionsfähigkeit des ganzen Menschen. Das meint, der Lebensatem wirkt auf den gesamten Organismus des Menschen ordnend und heilend.
Diese Erkenntnisse hat der Brite Franklyn Sills in sein Gedankengut aufge-
nommen und den bisherigen biomechanischen Ansatz zum biodynamischen Modell ausgedehnt. Dieses bezieht nebst den Strukturen des Körpers, wie beispielsweise Muskeln, Knochen oder Bindegewebe, auch das menschliche Energiesystem mit ein.
In der biodynamischen Craniosacral-Therapie wird im Prozess der Selbstheilung die Ganzheit des Menschen angesprochen, so dass Heilung auf allen drei Ebenen; Leib, Herz und Seele stattfinden kann.